Das dachte ich mir in letzter Zeit sehr häufig, wenn ich an
den Blog dachte und meinen längst versprochenen Post. Nun, Klausurenphase der
Uni ist abgeschlossen, das Lernen fängt erst in einigen Wochen wieder an,
Ferien sind noch bis Anfang Oktober. Genug Zeit, von meinem Ausflug in eine ferne
Galaxien zu berichten.
Beim Durchgehn der Bilder fällt mir nun auf: Professionell
habe ich spontan keine mehr gemacht im Entstehungsprozess D=
Das lag eindeutig am Zeitdruck… Aber wie man so schön sagt: aus Fehlern lernt man, deshalb werden die Zeitpläne nun wesentlich großzügiger bemessen. Nun aber zur Entstehung des Jedi-Outfits:
Das lag eindeutig am Zeitdruck… Aber wie man so schön sagt: aus Fehlern lernt man, deshalb werden die Zeitpläne nun wesentlich großzügiger bemessen. Nun aber zur Entstehung des Jedi-Outfits:
Ich habe mit der Robe angefangen, da ich den Stoff da hatte,
gewaschen und fertig. Prinzipiell ist es aber sinnvoller, bei einem Jedi mit der
Tunika und dem Tabard und allem anzufangen… Denn wenn man in Zeitdruck kommt,
kann man auch ohne Robe gehen! Super Tipp, den ich auf einer der wenigen
hilfreichen Star Wars Kostüm-Seiten gefunden habe… Ich will niemandem zu nahe
treten (vielleicht habe ich nur schlecht gesucht) aber wirklich gute gibt es auf
dem Gebiet nur eine handvoll. Vor diesen – Hut ab – ich bin nun ein Fan ihrer
Arbeit, das ist ganz großartig. Wenn Interesse besteht können Links nachgereicht
werden, da ich mich aber zwischen unterschiedlichen Modellen und Entwürfen sehr
durchbewegt habe, kann ich auf nichts speziell verweisen. War dann doch Marke Eigenbau
:)
Auf dem einzigen Foto hier vom „Bau“ kann man gut das Schnittmuster erkennen… Es ist sehr simpel für die Robe, ich habe aber auch viel zu grob und schätzend gearbeitet, zum Glück sind Roben allgemein sehr weit, diese weht beim Laufen wunderbar, da sie nur eine Stofflage hat ist sie auch nicht zu warm, in einer kühlen 1. Juni Nacht wärmt sie aber doch einigermaßen. Die Kapuze wird wohl noch ein Inlay bekommen… Da sieht man sehr leicht die Nähte und das ist nicht sehr schön. Sonst bleibt das gute Stück wohl, wie es ist.
Auf dem einzigen Foto hier vom „Bau“ kann man gut das Schnittmuster erkennen… Es ist sehr simpel für die Robe, ich habe aber auch viel zu grob und schätzend gearbeitet, zum Glück sind Roben allgemein sehr weit, diese weht beim Laufen wunderbar, da sie nur eine Stofflage hat ist sie auch nicht zu warm, in einer kühlen 1. Juni Nacht wärmt sie aber doch einigermaßen. Die Kapuze wird wohl noch ein Inlay bekommen… Da sieht man sehr leicht die Nähte und das ist nicht sehr schön. Sonst bleibt das gute Stück wohl, wie es ist.
Weiter ging es auch mit einigen Einkäufen. Die Hose habe ich
reduziert in einem Standardladen gefunden, sie ist stretchig und mir eigentlich
viel viel viel zu groß, mir ging es primär um die Farbe und die Weite an den
Knöcheln. Denn sonst gab es nur Karottenhosen… Und die an einem Jedi?!? Vermutlich
wird die Hose noch etwas umgeändert, das der Schlag unten nicht mehr so
überdeutlich ist und eventuell wird sie auch ein klein wenig enger gemacht, mal
sehn, zumindest eine Nacht im Kino sitzen hat sie nicht rutschen lassen.
Naja… Die Schuhe sind älter, zwar keine Stiefel wie sonst zumeist, aber ich hatte sie eben da, somit erstmal etwas Geld gespart.
Naja… Die Schuhe sind älter, zwar keine Stiefel wie sonst zumeist, aber ich hatte sie eben da, somit erstmal etwas Geld gespart.
Der wirklich allerschlimmste Part war für mich die Tunika.
Ich habe nicht damit gerechnet, dass ich sie so hassen lernen würde… Aber das
war wohl zu erwarten, bei dem Zeitdruck, also alles selbst verschuldet. Im
Grunde ist es ein passendes Rückenteil und zwei sich überlappende Vorderteile,
das ganze wird dann mit einer Ausschnittblende gesäumt den ganzen Weg vorne und
um den Hals und wieder nach vorne entlang (wundervolle Umschreibung, ich weiß!)
und dann kommen noch die nicht zu engen, nicht zu weiten Ärmel dran.
Schlussendlich werden noch 2 etwa Schulterbreite „Schläuche“ benäht und über
die Schultern gelegt und im Gürtel befestigt: Der Tabard.
Für den Tunikaschnitt hatte ich mich an einem meiner Hemden orientiert. Mittlerweile habe ich gemerkt, dass ich wohl hier etwas großzügiger mit der Nahtzugabe hätte sein sollen… Oder nicht zwei Stofflagen hätte nehmen sollen… Zumindest, wie auf dem ersten Foto erkenntlich, ohne Top darunter war das Ganze nicht zu tragen. Ich wollte ja ein anständiger Padawan sein… Wenn meine Nerven sich wieder mit der Tunika anfreunden wollen, werde ich sie wohl komplett auseinander nehmen, neu machen und dann etwas weiter machen.
Für den Tunikaschnitt hatte ich mich an einem meiner Hemden orientiert. Mittlerweile habe ich gemerkt, dass ich wohl hier etwas großzügiger mit der Nahtzugabe hätte sein sollen… Oder nicht zwei Stofflagen hätte nehmen sollen… Zumindest, wie auf dem ersten Foto erkenntlich, ohne Top darunter war das Ganze nicht zu tragen. Ich wollte ja ein anständiger Padawan sein… Wenn meine Nerven sich wieder mit der Tunika anfreunden wollen, werde ich sie wohl komplett auseinander nehmen, neu machen und dann etwas weiter machen.
Das allerschlimmste waren übrigens die Ärmel. Unter
absolutem Zeitdruck komplett schräg angenäht und dazu noch viel zu eng bemessen
durch diese doppelte Stofflagen-Idee… Auf dem Foto zum Glück perfekt durch den
Tabard kaschiert, im Kino konsequent durch die Robe versteckt. Da ist es sehr
sinnvoll, sich Zeit zu nehmen, sie erst nur anzustecken, von beiden Seiten zu
begutachten und wenn man sich nicht sicher ist, sie vorher mit der Hand zu
fixieren und dann erst mit der Maschine drüber zu gehen. Achja, unter dem
Gürtel (diesmal einer von meinem Opa aus Leder, wird noch ersetzt wenn ich ein
Leidfreies Ersatzstück finde) kommt noch ein toller, tabardähnlicher Stoffschlauch,
der nicht viel zu lang sein sollte, da der ziemlich auftragen kann.
Das Schwert ist leider auch nur gekauft bisher, ein
perfekter selbstgemachter Griff wird folgen, zeitdruckfrei und ausreichend
dokumentiert. Eine leuchtmögliche Variante ohne einfahrbare Klinge wird es auch
geben, das soll mal eine schicke Beleuchtung werden bei mir :D
Die ganzen Bilder entstanden vor dem Kinobesuch, da ich noch
die Tunika ändern will und alles muss ich mal sehen, ob das Kostüm in dieser
Form überhaupt noch einmal Fotos wert ist, oder ob ich damit warte bis einige Änderungen
durchgenommen wurden. Dann werde ich vielleicht auch ein Fotoalbum oder so
etwas einrichten… Bis dahin müssen die kleinen Aufnahmen reichen.
So, für den ersten Beitrag zu einem Cosplay soll es das sein…
Wenn Interesse besteht, werden grobe Schnittmuster nachgereicht. Fotos werden
irgendwann noch welche folgen, dann wird die Padawan vielleicht in
irgendwelchen Wäldern nach Ewoks Ausschau halten und sich vor Stormtroopern
verstecken ;D
I want a clean cup, let's all move one place on~
Xeno



Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen